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Die Bibel war ursprünglich kein Buch, das primär für gute Zeiten gedacht war. Sie entstand als Krisenliteratur und wollte kulturelle Lösungen anbieten, um entstandene Probleme in den Griff zu bekommen. Deshalb wurde an der Bibel meist gerade in schwierigen Zeiten weitergeschrieben. Eine der zentralen Herausforderungen war das babylonische Exil.

Es ist wohl diese Entstehung, die die ungebrochene Aktualität dieses uralten Buches erklärt, sind der Krisen doch nicht weniger geworden, trotz (angeblichen) Fortschritten aller Art. Was Glaubwürdigkeit, Kraft und Faszination der biblischen Krisenlösungen anbelangt, erscheint als einer der Schlüssel die Gottebenbildlichkeit, bedeutet sie doch letztlich nichts anderes, als dass Menschen himmlische, schöpferische, und damit nachhal(l)tige Werte vertreten. Wo dies nicht geschieht, argumentieren biblische Texte handlungs-, national-, dynastie-, frömmigkeits-, gesellschafts-, hierarchie-, abschottungskritisch. Werden die genannten Werte indes positiv vertreten und gelebt, blüht der Garten des Lebens, des Volkes und der Kirchen. Ja, das Bibel-Literatur-Modell vermag und vermochte Menschen zu allen Zeiten, in aller Welt und unter allen Umständen zu bewegen, zu motivieren, zu transformieren.

Als Verein und Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft haben wir das Glück, weitergeben zu können, was uns geschenkt ist: Dieses Buch, in dem viele Menschen über Generationen hin aufgeschrieben und aufbewahrt haben, wie Gott sich selbst den Menschen schenkt. Unser Weitergeben ist möglich, weil zahlreiche Spenderinnen und Spender, Einzel- und Kollektiv-Mitglieder das Anliegen unterstützen, die Bibel zu verbreiten.

U. Dällenbach, Präsident BG.BL